Cyberwar: Warum es ihn nie geben wird


Written on 9. Februar 2011 – 13:09 | by admin

Immer wieder werden Meldungen um sogenannte „Cyberwars“ laut. Aus dem englischen mit „Netz-Krieg“ zu übersetzen, versteckt sich dahinter die Idee, in Zukunft Kriege über das Internet mithilfe von Hardware und Software zu führen – ein Gedanke, den man in Universitäten näher untersucht hat.

Einer Studie der University of Oxford sowie der London School of Economics nach, soll ein Cyberwar in der Zukunft kaum möglich sein. Sehr wohl aber seien gezielte virtuelle Angriffe auf die Infrastruktur einzelner Staaten zu vermuten und einzuplanen. Dank des Internets sollen z.B. Kraftwerke durch gezielte Überladung lahmgelegt werden. Dass das Militär bei Kriegen jedoch völlig entfallen könnte, sei undenkbar und unrealistisch.

Als größter Schwachpunkt der einzelnen Strukturen gelten weiterhin Computer. Mit ihrer Hardware anfällig für Angriffe, bringen Sie einige Probleme mit sich. Unternehmen sollen daher bereits bei der Entwicklung der Infrastruktur an die Sicherheit denken und sorgsam planen. Eine mögliche Idee ist hierbei, gänzlich auf die Anbindung an öffentliche Netze zu verzichten und Daten zentral zu verarbeiten – etwas was bereits heute beachtet wird.

Vom Cyberwar zur Cyberkriminalität: Hardware unter Beschuss

Was vielen erst nach einiger Beobachtung auffällt ist, dass heutzutage zahlreiche Hacker und ähnliche Internetkriminelle den Cyberwar im kleinen Still ausführen – über unsere Hardware. Immer wieder werden mit Viren und Trojanern Festplatten infiziert und Daten gestohlen – täglich und weltweit.

Trotz der zahlreichen Meldungen rund um Angriffe auf die Hardware von Heimnutzern besteht, wie bereits erwähnt, keine realistische Gefahr für Regierungen. Zu gut ist die Hardware von der Außenwelt abgeschottet, als das sie Hackern Platz zum Eindringen geben würde – eine Theorie, die sich hoffentlich auch in der Praxis beweisen wird.

Siehe auch den Beitrag von Heise.de zum Thema.

Tags: ,



Post a Comment